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Berufsvorbereitung

Die Pestalozzi – Schule versucht alle Angebote zur beruflichen Bildung, gerade im außerschulischen Bereich, so intensiv wie möglich zu nutzen. Möglichst alle der zu Verfügung stehenden Plätze werden besetzt, möglichst alle Schülerinnen und Schüler nehmen an den unterschiedlichen Maßnahmen teil.

Es gelten die Grundsätze:
1. Angebote zur Berufsorientierung werden wahrgenommen. Dabei werden organisatorische Probleme zu lösen versucht.
2. Interessierte Schülerinnen und Schüler werden auf die Angebote und Maßnahmen hingewiesen und zur Teilnahme aufgefordert.

Übersicht über einzelne Regelungen und Maßnahmen:

Kooperation mit Berufsbildenden Schulen.

a) Besuch der Berufsbildenden Schulen nach Interessenlage der Schüler:

Seit 1986 findet jedes Jahr einmal ein Hospitationstag in den Berufsbildenden Schulen statt. Dazu werden im Vorfeld die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 – 10 befragt, welche BFS bzw. Berufschulklasse sie von den drei BBS in Hameln besuchen möchten. Diese Wünsche werden den Schulen mitgeteilt und von diesen koordiniert. Unsere Schülerinnen und Schüler hospitieren von der 2. bis zur 4. Stunde, während sich in der 5. Stunde eine Beratung durch den jeweiligen Beratungslehrer der BBS anschließt. An dieser Aktion nehmen jährlich ca. 50 Schülerinnen und Schüler unserer Schule teil.

b) Informationsabend über Berufswahl und Berufsschulen

Alljährlich findet im Januar ein Informationsabend für Eltern und Schüler der 9. und 10. Klassen in der Aula statt, zu dem die Beratungslehrer der drei Hamelner BBS sowie der für unsere Schule zuständige Berufsberater eingeladen werden. Thematischer Schwerpunkt ist die Fragestellung: " Wie kann es nach der Hauptschule beruflich/schulisch weitergehen?" Diese Informationsabende sind in der Regel sehr gut besucht. Im Anschluss an eine Podiumsrunde finden Einzelgespräche statt.

c) Begleitung von Schülerinnen und Schülern ohne Abschluss zum Übergang ins BVJ

Schüler, die die Hauptschule ohne Abschluss nach Klasse 7 oder 8 verlassen können, werden durch Hospitation in einer BVJ – Klasse zusätzlich informiert. Vorbereitet werden sie auf diese Maßnahme durch den Beratungslehrer, den Schulsozialarbeiter und den AWT – Fachkonferenzleiter. Begleitend finden intensive Gespräche mit den Eltern der betroffenen Schüler statt. Hierbei geht es in erster Linie darum, wie der weitere Bildungsweg des Schülers effektiv organisiert werden kann.

d) Integrativer Kooperationsunterricht an der Eugen-Reintjes-Schule

Seit dem Jahr 2003 bietet die ERS die Möglichkeit des Integrativen Kooperationsunterrichts an. Seitdem nehmen wir mit Schülern des 8. und 9. Jahrganges daran teil. Das von der ERS bereitgestellte "Schnupperangebot" (Projekte der verschiedenen Berufsfelder: z.B. Fliesen legen, Mauern, Pflastern, Fertigen von Metallteilen usw.) wird den Schülern im Fachunterricht vorgestellt. Interessenten (leider auf Grund der vielen Meldungen immer nur eine begrenzte Anzahl) werden über den Fachberater BO der ERS gemeldet.




Berufsvorbereitung Teil 2

Berufsberatung

a)Vorstellung im 8. Jahrgang

Der Berufsberater des AA Hameln stellt zu Beginn der 8. Klasse die Angebote des AA und die Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Berufsberatung vor. Zu Beginn des zweiten Halbjahres besuchen die 8. Klassen das BIZ der Agentur für Arbeit. Dort arbeitet jede/r Schüler/in zwei Berufsbilder aus, die anschließend im Unterricht vorgestellt werden. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsberater.

b)Individuelle Beratung

Der Berufsberater ist jeden Monat einen Vormittag in der Schule, um Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Klassen über schulische und berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. Um alle Schülerinnen und Schüler zu erreichen, erhält der Berufsberater Klassenlisten der Jahrgänge 8 bis 10. Bei der Terminvergabe werden zunächst die Schüler der Abschlussklassen 9 und 10, oder mögliche Abgänger aus Klasse 7 oder 8 bevorzugt. Darüber hinaus haben auch Schülerinnen und Schüler die schon ein Gespräch hatten jederzeit die Möglichkeit erneut mit dem Berufsberater zu sprechen. Ist abzusehen, dass die Beratung umfassender sein muss, werden die Schülerinnen und Schüler in die Agentur für Arbeit bestellt.

c)Schülerinformation

Die von der Berufsberatung monatlich aktualisierten Listen über freie Ausbildungsplätze werden an der Stellwand gegenüber dem Sekretariat und in den Klassenräumen der Abschlussklassen ausgehängt. Weitere berufsorientierte Aushänge anderer Dienstleister werden ebenfalls an der Stellwand oder am schwarzen Brett ausgehängt.

Betriebs - und Praxistage 8.Klasse

Der Praxistag wird an unserer Schule bereits seit dem Jahr 1999 durchgeführt.
Die Schülerinnen und Schüler gehen während des gesamten 2. Halbjahres einen Tag in der Woche in einen Betrieb um dort zu arbeiten. Die zeitliche Streckung ergibt sich aus der Zielsetzung des Praxistages. Stehen in den Praktika die Berufswahl und die Erprobung von Berufswünschen im Vordergrund, sollen die Schüler im Praxistag Lernziele wie Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ordnung, Zuverlässigkeit, Ausdauer, Sorgfalt, Eigenverantwortlichkeit und Teamfähigkeit in ihrer praktischen Notwendigkeit erfahren und umsetzen. Diese Ziele können allerdings nicht in einem kurzen Blockpraktikum erreicht werden. Um diese auch als Grundtugenden bekannten Ziele dauerhaft für den Unterricht zu sichern ist eine zeitliche Streckung dieses Vorhabens nötig. Wir haben mit der Durchführung des Praxistages in dieser Form gute Erfahrungen gemacht. Auch bei der Suche nach geeigneten Stellen gab es bis jetzt keine Probleme.

a)Vorbereitung

Die Praxistage werden im Unterricht vorbereitet. Dazu werden Materialien der Agentur für Arbeit (Mach`s richtig, Beruf aktuell) und Unterlagen zum Thema "Sicherheit im Betrieb und am Arbeitsplatz verwendet. Ein Besuch im BIZ sowie Internetrecherchen zu Berufsbildern ergänzen die Vorbereitung.

b)Auswertung

Neben der mündlichen Nachbereitung in den folgenden Wirtschaft - Stunden müssen die Schülerinnen und Schüler während des Praxistages eine Mappe führen. Neben Tagesberichten enthält die Mappe Arbeitsplatz - und Betriebsbeschreibung, Stimmungsbarometer, Eigenbeurteilung und Schülerbeurteilung durch den Betrieb.
Die Bewertung des Praxistages ist wesentlicher Bestandteil der Zeugnisnote in den Fächern Wirtschaft und Deutsch. Hierbei fließen die Durchführung des Praxistages (Arbeitshaltung nach Einschätzung der Betriebe und Lehrkräfte) zu gleichen Teilen in die Wirtschaft– Note ein.

c)Dank an die beteiligten Betriebe

Wie beim Praktikum erhalten die Betriebe ein Dankschreiben der Schule.




Berufsvorbereitung Teil 3

Außerschulische Institutionen

a) Seminar in Duderstadt, Start in den Beruf: Berufsorientierung, Bewerbung, Vorstellungsgespräch

Im Anschluss an den Praxistag fahren die 8. Klassen eine Woche nach Duderstadt, um an einem Bewerbungstraining - Seminar teilzunehmen. Hier werden vormittags und nachmittags in ausführlicher Form nochmals das Erstellen von Lebenslauf und Bewerbungsschreiben geübt. Es werden Eignungstests absolviert und als Schwerpunkt das Bewerbungsgespräch vorbereitet und mit Videoaufzeichnung auch durchgeführt.

b)DRK, Erste Hilfe-Ausbildung, Schulsanitäter

Seit dem Schuljahr 2001/2002 nehmen alle 8. Klassen zu Beginn des zweiten Halbjahres an einem Erste Hilfe-Lehrgang des DRK teil. Daraus entstand die Idee einen Schulsanitätsdienst zu gründen. Zum Schuljahresbeginn 2002/2003 begannen 10 Schüler/innen der 9. Klassen mit der Ausbildung zu Sanitätern. Die Pestalozzi-Schule war die erste Schule im Landkreis Hameln-Pyrmont an der ein Schulsanitätsdienst eingerichtet wurde. Mittlerweile ist der Schulsanitätsdienst eine feste Einrichtung an unserer Schule geworden. Finanziert wird die Ausbildung durch die Schule (Arbeitszeit und Erste-Hilfe-Kurs der Lehrer) und JRK/DRK (Ausbildungskosten, Aus -und Fortbildungsmaterial, Kleidung, Gruppenaktivitäten).

c)Impuls GmbH, PACE – PROJEKT

Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 arbeiten wir mit der Firma Impuls zusammen. Bei dem PACE-PROJEKT geht es um Kompetenzfeststellung und Berufsorientierung. In erster Linie soll den Schülerinnen und Schülern bei der Berufswahl geholfen werden, um Fehlentscheidungen zu vermeiden. Der Schwerpunkt liegt auf individueller Förderung unter Berücksichtigung der außerschulischen Lernfelder und dem biografischen Hintergrund der einzelnen Schüler/innen.
In den Werkstätten der Firma Impuls wurde mit der 8. Klasse ein Test zur Überprüfung der praktischen beruflichen Kompetenzen durchgeführt. Die Auswertung steht noch aus.

d)Rotary Club Hameln, gezielte Vermittlung von Schulabgängern

Seit nunmehr fünf Jahren versuchen wir, Schulabgänger die in handwerkliche Betriebe gehen wollen, gezielt zu vermitteln. In enger Zusammenarbeit mit dem Rotary Club Hameln und neuerdings auch mit der Barmer, dem Berufsberater und der Schule bieten wir jedes Jahr etwa 15 Schüler/innen die Möglichkeit Bewerbungen zu schreiben, zu überarbeiten und sich gezielt bei Betrieben zu bewerben, die Lehrstellen in den gesuchten Berufen anbieten. Hier konnten wir bereits gute Erfolge verbuchen.





Berufsvorbereitung Teil 4

Betriebspraktikum 9. Klasse

a) Vorbereitung

Das Betriebspraktikum wird während des Unterrichts mit Hilfe von Materialien der Agentur für Arbeit (Mach`s richtig, Beruf aktuell, Blätter zur Berufskunde, Internetrecherchen zum Praktikumsberuf u.a.), Unterlagen der GUV, Materialien der Stadtsparkasse Hameln (Praktikumsmappe) sowie Betriebserkundungen vorbereitet. Es dient anders als der Praxistag der Berufsfindung.

b) Auswertung

Jeder Schüler führt eine Praktikumsmappe, in der er seine Erfahrungen und Erkenntnisse in Form von Protokollen und Berichten zusammenfasst, Fragebögen beantwortet, Materialien vorstellt und beschreibt. Das Engagement des Schülers während des Praktikums, die Ausarbeitung der Mappe und die im Praktikum gewonnenen Erkenntnisse nehmen einen hohen Stellenwert bei der Zensurenfindung im Fach Wirtschaft ein. Eine mündliche Auswertung findet in dem sich an das Praktikum anschließenden Wirtschaftsunterricht statt.

c) Dank an die beteiligten Betriebe

Wie beim Praxistag erhalten die Betriebe ein Dankschreiben der Schule.

Berufswahlpass

Der Berufswahlpass Variante B sollte zu Beginn des Schuljahres 2004/2005 aufsteigend eingeführt werden. Obwohl wir rechtzeitig bestellt hatten, gab es Schwierigkeiten mit der Lieferung. Darum wurde er erst im Schuljahr 2005/2006 in den 7. und 8. Klassen eingeführt.


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